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Thema: Was Frauen* und Männer* in Mütterzentren suchen und finden

Mütterzentren haben eine jahrzehntelange Geschichte. Sie gründet auf der Eigeninitiative und Selbsthilfe von Frauen für Frauen, von Müttern für Mütter. Es ist eine Erfolgsgeschichte, die zeigt, dass es lohnt, sich für die eigenen Belange zusammenzuschließen, Verbesserungen öffentlich einzufordern, aber vor allem auch selbst aktiv zu werden und mit anzupacken. Und eben nicht zu erwarten, dass andere etwas für uns regeln.

Eine selbstbewusste mütterliche Grundhaltung gegenüber allen Menschen bestimmt auch heute noch unser Wirken in der Gesellschaft. Gesellschaftliche Realität ist aber auch, dass Frauen* und Mütter noch immer den Großteil familiärer und beruflicher Erziehungs-, Haus- und Sorgearbeit leisten. Und dass auch Männer* und Väter in ihrer überholten Rollenzuweisung gefangen sind.

Wir sagen: Mütterlichkeit hat kein Geschlecht. Mütterliches Denken, Handeln und Leben sollte für Frauen* und Männer* gleichermaßen möglich sein.

Wir fordern: Sorgearbeit umfairteilen!

Mütterzentren sind Orte, an denen Frauen* und Männer* ermutigt werden, traditionelles und vorgegebenes Rollenverhalten zu überdenken und gemeinsam andere Wege des Miteinanders zu gehen. Und auch nicht nur am Girls- und Boys-Day, sondern an 365 Tagen im Jahr.

Wir fragen: Welche Erfahrungen und Erlebnisse verbindet Ihr mit dem Gender-Thema innerhalb Eures Mütterzentrums? Setzt Ihr Euch in Eurem Mütterzentrum mit dem Thema Geschlechtervielfalt auseinander? Gender-Sprache, Binnen-I oder Gender-Stern, wie geht Ihr damit um? Wie unterstützt Ihr Frauen*, Männer* und Eltern, Mütterlichkeit zu leben? Wie und warum engagieren sich Männer* und Väter in Eurem Mütterzentrum? Ist genderbewusste Pädagogik in Eurer Betreuungseinrichtung selbstverständlich und wie setzt Ihr sie um? Ideen, Projekte, Stellungnahmen zum Gender-Thema ...

Wir sind gespannt auf Eure Beiträge, bei deren Gestaltung Ihr freie Hand habt.

Einsendeschluss: 30.09.2020

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Wir leben Leben rgb

Unser Thema

Für die Praktissima 2020 haben wir das Gender-Thema gewählt, um ein deutliches Zeichen für Geschlechtervielfalt und Gleichstellung zu setzen.

Wir erteilen eine klare Absage an Akteure der extremen Rechten und Konservativen, für die nur eine binäre Geschlechterordnung zählt, die patriarchale Strukturen verherrlichen und die mit Hetze und Hasskommentaren versuchen, das Rad zurückzudrehen. Mit unserer Kampagne „Mütterlichkeit hat kein Geschlecht“ wollen wir uns gegen Antifeminismus, Frauen*hass und LGBTIQ*feindlichkeit wehren und einer Entsolidarisierung in unserer Gesellschaft entgegenwirken.